Studium & Lehre
Digitale Lehre Hub Niedersachsen
Präsenztreffen in Hildesheim
Vom 23. bis 25. Februar 2026 fand in schönster Kulisse in der Kulturdomäne Hildesheim ein Treffen der drei Projekte „Service Kooperation“, „InnoTools“ und „KI in Studium, Lehre und Prüfungen“ des Verbundes Digitale Lehre Hub Niedersachsen statt. Das Treffen diente neben dem teilprojektinternen Austausch der verbundübergreifenden Vernetzung sowie der gemeinsamen Visionsschärfung.
Nach einem Netzwerkabend des KI-Projektes am 23. Februar starteten die Teilprojekte am 24. Februar morgens individuell in internen Sessions. Darauf folgten intensive Arbeitsphasen zu den Themen „Vision des Verbundes“ sowie „Rollout“.
Arbeit in den Einzelprojekten
Das Teilprojekt „Innovative Lehr- und Lerntools“ konnte sich erstmals in voller Besetzung in Präsenz treffen. Die Zeit wurde für ein besseres Kennenlernen untereinander, sowie die Vorbereitung für ein weiteres Präsenztreffen für das Team von „InnoTools“ genutzt.
Viele neue Kolleg:innen sind seit dem letzten Präsenztreffen zum Teilprojekt Servicekooperation dazugestoßen.
Trotz einzelner Hindernisse bei der Anreise, wie etwa eine Zugevakuierungen, konnten wir die gemeinsame Zeit gut nutzen, um uns in der neuen Gruppenkonstellation noch einmal mit den Zielen und Maßnahmen unseres Teilprojektes auseinanderzusetzen, notwendige Anpassungen vorzunehmen und Synergien zwischen den verschiedenen Arbeitspakten zu entdecken.
Unsere gemeinsame Arbeitszeit wurde thematisch aus den Bedarfen der Arbeitspakete gerahmt. Zunächst lag der Fokus auf den Ergebnissen der Umfrage zu KI-Bedarfen der Lehrenden aus Niedersachsen. Diese wurden vorgestellt und erste mögliche Auswirkungen der Ergebnisse auf die Ausrichtung der Arbeitspakete besprochen. Danach waren Diskussionsschwerpunkte die Umsetzung des KI-Regelassistenten („KIRA“) sowie der Ausbau der Teilprojekt-Webseite.
Neben dem intensiven Austausch innerhalb der einzelnen Teilprojekte stand das Präsenztreffen unter dem Motto „Vision und Rollout“ und somit der Vernetzung und Perspektive über Projekt- und Arbeitsgrenzen hinweg.
In der ersten teilprojektübergreifenden Session des Treffens wurde nach einer kurzen Bewegungs- und Gruppenfindungsphase kreativ gearbeitet. Insgesamt neun Gruppen mit Mitgliedern aus den drei Teilprojekten erarbeiteten mit Markern, Schere und Klebestift ihr gemeinsames Bild für das DLHN-Projekt in Form von einem Visionboards.
Alle Boards wurden im Nachgang in einem Galerie-Walk besprochen und kommentiert. Es war spannend zu sehen, wie viele Überschneidungen sich am Ende zwischen den verschiedenen Gruppen ergaben.
Zur Bearbeitung des Themas „Rollout der Projektergebnisse“ wurden am zweiten Präsenztag die Legosteine hervorgeholt. Anhand zweier aufeinander aufbauender Leitfragen bauten die Teilnehmenden zunächst individuell, dann gemeinsam Legomodelle, die beispielsweise Hürden und Synergien zwischen den Projekten darstellten. Durch die spielerische Methode konnten die Teilnehmenden kreative Antworten auf die jeweiligen Leitfragen finden und diese visualisieren. Auch darüber hinausgehende Aspekte in der hochschulübergreifenden Zusammenarbeit wurden durch die Legomodelle deutlicher und in der Folge in Kleingruppen regen diskutiert.
Vielen Dank an die Organisator:innen sowie alle Teilnehmenden, die mit ihren Inputs und Ideen den Austausch mitgestaltet haben!
Ziele setzen und erreichen
Am 28. November 2025 haben im Emerging Tech Lab der TU Braunschweig einige der Projektleitungen und Koordinator:innen der sechs Teilprojekte vom Digitale Lehre Hub Niedersachsen (DLHN) an einem OKR-Workshop von Christina Lange teilgenommen.
OKR (Objectives and Key Results) stellt eine Methode dar, durch die „Teams und Organisationen einen Rahmen [erhalten], um sich in volatilen Zeiten mithilfe von transparenten und fokussierten Zielen in eine gemeinsame Richtung zu bewegen.„ (Lange, Christina: OKR in der Praxis, 2022, S. 32)
Ziele des Workshops waren es, die OKR-Methode und ihre Vorteile kennenzulernen, um im Anschluss daran je Teilprojekt abzuwägen, inwiefern sich die Methode für die Projektdurchführung eignet und als Framework zur Unterstützung der Projektorganisation und des Berichtwesens genutzt werden kann. „Bei korrekter Anwendung zwingt OKR zur Reflexion der Unternehmensstrategie, sowohl bezüglich einer langfristigen aus Mission und Vision[,] aber auch kurzfristigen taktischen Maßnahmen. Des weiteren hilft OKR bei der Fokussierung des gesamten Unternehmens über alle Hierarchieebenen hinweg“ (Timo Salzsieder, CEO METRO.digital im Vorwort zu Lange, Christina: OKR in der Praxis)
OKR bietet das Potenzial, die Teilprojekte im DLHN organisatorisch zu rahmen, um eine aufwandsärmere Projeksteuerung anzustoßen und das Berichtwesen, wo nötig, zu erleichtern. Ferner ermöglicht es den Teilprojekten die in ihrer unterschiedlichen thematischen Ausrichtung nötigen Freiräume.
Auftakttreffen im Verbund am 24. und 25. Februar 2025 in Osnabrück
Am 24. und 25. Februar 2025 fand an der Universität Osnabrück das Auftakttreffen des Verbundprojektes „Digitale Lehre Hub Niedersachsen“ mit einer Teilnehmendenzahl von rund 75 Personen statt.
Ein Treffpunkt für Kooperation und Vernetzung
Der erste Tag des Kooperationstreffens war geprägt von intensiven Kennenlern- und Vernetzungssessions, in denen die Anwesenden die Vertrauensbasis und Grundlagen für eine zukünftige Zusammenarbeit legten. Zudem wurden die Themen und Aktivitäten der einzelnen Teilprojekte für den Folgetag festgelegt. Den Abschluss des ersten Tages bildete ein gemeinsames Essen.
Am zweiten Tag fanden die Teilprojekte in ihrer individuellen Ausrichtung zusammen. Ein besonderes Highlight war die Besichtigung der Prüfungsräume der Universität Osnabrück für das Teilprojekt „Clustered E-Assessment“. Zusätzlich kam es zu einem interdisziplinären Austausch der Teilprojekte „KI in Studium, Lehre und Prüfungen“, „Service-Kooperation“ und „Innovative Lehr-/Lern-Tools“. Diese drei Teilprojekte tauschten sich über projektübergreifende Themen aus, die mitunter für die Effizienz, das Monitoring sowie die Sicherstellung der Nachhaltigkeit des gesamten Projektes von Bedeutung sind.
Kooperativ zum Ziel
Das Auftakttreffen war nicht nur eine Plattform zur Detailplanung der Teilprojekt-spezifischen Ideen und Strategien, sondern auch ein Zeichen der Motivation und des Engagements aller Beteiligten. Die Atmosphäre war geprägt von kooperativem Geist. Durch die Bündelung von Ressourcen und dem zielgerichteten Einsatz von Expertisen der jeweiligen Hochschulen wird ein gegenseitiges Miteinander und ein Profitieren aller Hochschulen angestrebt, das über die Projektlaufzeit hinaus nachhaltig wirken soll.