Themen: Tools; Lehre; Lernen; Kompetenzentwicklung; Datenschutz; Usability; Weiterbildung; Digitale Bildung; Bildungstechnologien; eLearning; interaktive Lernumgebung
Zielgruppen: Lehrende; Studierende; Tutor*innen; Bildungsadministration; Hochschulentwicklung
Laufzeit: 10/2024–09/2028
Fördersumme: 3.721.991,93 €
Projektleitung:
Projektkoordination: Marieke Prien (Hochschule Osnabrück)
Kontakt: hdn-inno-tools@hs-osnabrueck.de
Was macht InnoTools?
Das Teilprojekt zielt auf die Integration moderner digitaler Werkzeuge in der Hochschullehre ab. Ziel ist es, Lehr- und Lernprozesse durch qualitativ hochwertige, datenschutzkonforme und effiziente Tools zu optimieren. Die Tools, die sowohl aus dem kommerziellen als auch dem Open-Source-Bereich stammen, werden ausfindig gemacht und anhand eines im Projekt entwickelten Kriterienkatalogs evaluiert. Ausgewählte Tools werden dann auf der Academic Cloud bereitgestellt, wo sie von Mitgliedern niedersächsischer Universitäten, Hochschulen und Forschungseinrichtungen kostenfrei genutzt werden können. Die erfolgreiche Implementierung und Nutzung der kuratierten Tools wird durch Einführungsworkshops und Supportangebote erleichtert.
Barrierefreie digitale Lehre: zentrale Zukunftsthemen auf dem University Future Festival 2026
Auf dem diesjährigen University Future Festival hat das DLHN-Projekt InnoTools mit dem Büro für die Belange der Studierenden mit Beeinträchtigungen der Universität Hamburg die Frage diskutiert, wie digitale Tools für die Hochschullehre auf Barrierefreiheit getestet werden können. Dabei wurden Themen besprochen, wie z. B. was digitale Barrierefreiheit eigentlich bedeutet, wo beispielsweise Screenreader an ihre Grenzen stoßen, wenn nicht auf digitale Barrierefreiheit geachtet wurde, oder wie Hochschulstrukturen erschweren können, Barrierefreiheit systematisch mitzudenken.
Aus der Perspektive von InnoTools war insbesondere interessant zu diskutieren, wie digitale Tools vor ihrer Beschaffung durch universitäre Einrichtungen auf Barrierefreiheit getestet werden können, wenn die testende Person selbst keine Beeinträchtigung hat. Im offenen Diskussionsteil wurde sich unter anderem über Erfahrungen des Publikums und den Diskutantinnen bezüglich digitaler Barrierefreiheit in der eigenen Lehre ausgetauscht.

