Emerging Tech Fellowship geht in die zweite Runde
Das Emerging Tech Lab hat zum 4. September 2026 die zweite Ausschreibung für das Emerging Tech Fellowship veröffentlicht. Bis zu vier internationale Fellows erhalten 2027 jeweils 20.000 Euro Förderung und bringen ihre Expertise und Perspektiven zu Emerging Technologies gemeinsam mit einer gastgebenden Hochschule nach Niedersachsen. Die Bewerbungsfrist geht bis zum 04.12.2026.
Das Fellowship
Wie verändert Künstliche Intelligenz die Hochschule? Welche Technologien könnten Studium und Lehre in Zukunft grundlegend verändern? Und wie sieht eine Hochschule aus, in der menschliche Arbeit vielleicht ganz anders organisiert ist als heute?
Mit dem Emerging Tech Fellowship will das Emerging Tech Lab internationale Expertise zu solchen Fragen gezielt in die niedersächsische Hochschulbildung leiten. Internationale Fellows arbeiten mehrere Wochen gemeinsam mit einer gastgebenden Hochschule in Niedersachsen an einem eigenen Vorhaben und entwickeln dabei Formate für den Austausch mit Studierenden, Lehrenden und weiteren Hochschulakteur*innen.
Für 2027 stehen erneut zwei Förderlinien zur Auswahl:
Förderlinie A: Zero Human University
Wie viel Mensch steckt (noch) in der Hochschule der Zukunft?
Ausgangspunkt ist ein bewusst zugespitztes Zukunftsszenario: Was passiert, wenn Künstliche Intelligenz und andere Technologien zunehmend eigenständig Aufgaben übernehmen und zu Akteuren innerhalb der Hochschule werden? Das Fellowship lädt dazu ein, die Konsequenzen dieses Szenarios für Rollen, Zusammenarbeit, Organisation und Hochschulräume zu untersuchen.
Förderlinie B: Open Emerging Tech Fellowship
Die offene Förderlinie richtet sich an ungewöhnliche Perspektiven, spekulative Szenarien und Technologien, die heute vielleicht noch am Rand des Vorstellbaren liegen. Gesucht werden Vorhaben, die etablierte Vorstellungen von Hochschule herausfordern und neue Möglichkeiten für Studium, Lehre und Hochschulentwicklung erkunden.
Internationale Expertise trifft auf niedersächsische Hochschulen
Dass dieser Austausch vielfältige Impulse hervorbringen kann, zeigt bereits die erste Fellowship-Runde 2026. Aus 16 Bewerbungen aus dem In- und Ausland wählte eine interdisziplinäre Jury vier Fellows aus. Zusätzlich wurde eine Bewerbung mit einer Honorable Mention ausgezeichnet.
Die Fellows kommen aus unterschiedlichen Disziplinen und Fachrichtungen und ihre Themen reichen von generativer KI und Lernen über Extended Reality und KI bis hin zu Fragen an der Schnittstelle von Technologie, Gestaltung und Hochschulbildung.
Dabei bleiben die Fellows nicht auf ihre Vorhaben beschränkt. In Workshops, Vorträgen, Ausstellungen, Diskussionen und weiteren Formaten bringen sie ihre Themen direkt in die Hochschulen ein. So entsteht ein Austausch zwischen internationaler Expertise und den konkreten Fragen und Erfahrungen der Hochschulen vor Ort.
Gerade darin liegt der Anspruch des Emerging Tech Fellowship: Neue technologische Entwicklungen sollen nicht erst dann zum Thema werden, wenn sie bereits etabliert sind. Internationale Perspektiven und ungewöhnliche Ideen sollen frühzeitig in die niedersächsische Hochschullandschaft gelangen und dort Denkanstöße für die eigene Entwicklung geben.
Jetzt für 2027 bewerben
Für die zweite Runde können sich wieder internationale Expert*innen gemeinsam mit einer gastgebenden Hochschule in Niedersachsen bewerben. Die Fellows erhalten jeweils 20.000 Euro Förderung und entwickeln während ihres Aufenthalts Formate, mit denen sie ihre Perspektiven in die Hochschule tragen.
Bewerbungsschluss ist der 4. Dezember 2026.
Alle Informationen zur aktuellen Ausschreibung gibt es hier:
https://www.tu-braunschweig.de/projekthaus/labs/emerging-tech-lab/fellowship/aktuelle-ausschreibung-1
Bei Fragen zur Ausschreibung steht das Fellowship-Team unter emtechlab@tu-braunschweig.de zur Verfügung.
Autorin: Ina van Beesel, Emerging Tech Lab

