Frag deine Dokumente: RAG-Systeme und KI im Arbeitsalltag nutzen!
Wie lassen sich Konzepte, Protokolle, Richtlinien, Handreichungen, Berichte oder FAQ-Dokumente schneller erschließen? Und wie können KI-Systeme im Arbeitsalltag unterstützen, ohne dass der Bezug zu den eigenen Dokumenten verloren geht?
Diese Fragen standen gestern, am 25. August 2026, im Mittelpunkt des Online-Workshops „Frag deine Dokumente: RAG-Systeme und KI im Arbeitsalltag nutzen“.
Im Fokus standen Retrieval-Augmented Generation (RAG) und die Frage, wie sich eigene Dokumentensammlungen mithilfe von KI gezielt nutzbar machen lassen – etwa für Recherche, Zusammenfassungen, Textvorbereitung oder die strukturierte Erschließung von Wissen. Die Teilnehmenden erhielten einen praxisnahen Einblick in die KI-Dienste der GWDG – Gesellschaft für wissenschaftliche Datenverarbeitung mbH Göttingen/KISSKI und entwickelten erste Anwendungsideen für ihre jeweiligen Arbeitsbereiche.
Besonders erfreulich: Der Workshop erreichte sowohl Mitarbeitende der Universität Göttingen als auch Interessierte aus den niedersächsischen Hochschulen, die über das Digital Transformation Network (DTN) Zugang zum Angebot hatten. Damit wurde erneut sichtbar, wie das DTN unter dem Dach der Hochschule.digital Niedersachsen hochschulübergreifend Reichweite schafft – und zugleich konkrete Mehrwerte sowie Erprobungs- und Gestaltungsräume für die beteiligten Hochschulen eröffnet.
Der Workshop knüpfte an den Kooperationsworkshop „KI in Verwaltung und Verwaltungsprozessen“ an, der im Mai 2026 in Göttingen gemeinsam von der Universität Göttingen, dem DTN, dem Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) und dem Niedersächsischen Ministerium für Inneres, Sport und Digitalisierung (MI) mit dem dortigen KI-Kompetenzzentrum KIKON durchgeführt wurde.
Geleitet wurde der Workshop von Sascha Safenreider mit Unterstützung durch Carolina Ranfla Jimenez – beide GWDG. Organisiert wurde er von Thomas Schröder, Digital Transformation Officer (DTO) der Universität Göttingen mit Unterstützung durch Linda Wollert aus der Zentralen Koordinierungsstelle des DTN – Digital Transformation Network Niedersachsen.
Die Rückmeldungen der Teilnehmenden waren sehr positiv: Besonders hervorgehoben wurden der übersichtliche Aufbau, der konkrete Praxisbezug und der Wunsch nach einem weiteren Termin. Zugleich entstanden wertvolle Impulse für mögliche Folgeangebote.
Der Workshop soll im Laufe des Herbstes erneut in dieser Form stattfinden; ein neuer Termin wird derzeit gesucht.
Vielen Dank an alle Beteiligten und Teilnehmenden für den intensiven Austausch!
Verfasser:innen: Thomas Schröder, Sascha Safenreider, Carolina Ranfla Jimenez und Linda Wollert

